The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom - Reisetagebuch [2]


Es ist Wahnsinn, wie viel dieses Spiel bietet. Nachdem ich mich also entschlossen habe, endlich den Weg hinaus in die Wildnis in Angriff zu nehmen und das Basislager hinter mir zu lassen gab es einige Erfolgserlebnisse aber auch einige Rückschläge. Zunächst folge ich der Hauptquest. Vier Orte in den umliegenden Regionen soll ich ansteuern. Mir ist schon bewusst: Das werden weite Wege voller Entdeckungen bzw. Ablenkungen. In TodK kann man echt keine zehn Schritte gehen, ohne nicht irgendetwas am Wegesrand zu erspähen. Geht man dem dann nach, stolpert man von einer kleinen Aufgabe in die nächste. Nun gut, wie gesagt, vier Punkte auf der noch nicht freigelegten Weltkarte gilt es anzusteuern. Ich gehe zunächst nach Nordwesten. Da in dieser Richtung ein Turm liegt, dachte ich zunächst, es geht darum, diesen zu erreichen, um den zugehörigen Kartenabschnitt aufzudecken. Es sollte anders kommen. Zuallererst stellt sich mir der Brückentroll Hinox in den Weg. Es ist der erste Kampf seit langem, aber ich schaffe das irgendwie. Ja, ein Erfolgserlebnis! Danach ist auch schon ein Stall in Sichtweite. Das wird mein nächster Zwischenstopp.


Nachdem ich einer Bewohnerin geholfen habe, einen Pferdewagen zu bauen, müsste ich eigentlich ein Wildpferd zähmen. Das hebe ich mir für irgendwann später mal auf. Interessanter erscheinen mir die Bodenmarkierungen in der Nähe. Ich treffe Impa, sie erzählt mir, dass es sich um Geoglyphen handelt, die im ganzen Lande vorhanden sind. Hier kann ich Drachentränen finden. Okay, wieder eine kleine Sidequest mehr. Hinter dem nächsten Hügel wartet ein Steingolem, auf dessen Rücken Goblins eine Festung errichtet haben. Dieser sogenannte Biwarok stellt sich für mich als echte Geduldsprobe heraus. Ich scheitere unzählige Male. Mir fehlt es an gescheiten Waffen, an Pfeilen, an Bomben und an Skill. Eigentlich an Allem. Also gehe ich erstmal weiter. Ich erspähe eine Höhle, gehe hinein, werde vom Miasma gepackt und das wars.


Gut, zurück zum Biwarok. Mein Ehrgeiz lässt es nicht zu, dass ich diesen Steinkoloss einfach nicht kleinkriege. Nach etlichen weiteren Versuchen dann endlich: Er ist bezwungen. Ja, das fühlt sich gut an, auch weil er massig guten Loot abwirft. Was wollte ich eigentlich machen? Ach ja, den nahegelegenen Turm erklimmen. Das geht dann auch ziemlich problemlos. Es ist nicht mehr weit bis dorthin. Der Turm steht in einem kleinen See, also baue ich mir ein Floß und kann ihn dann erreichen. Endlich ist ein neuer Bereich der Map erschlossen! Jetzt erst merke ich, dass der Turm gar nicht der eigentliche Zielpunkt meiner Quest war. Der liegt noch ganz woanders. also gehe ich weiter.


Ich entschließe mich dazu, mich vom Spiel erstmal nur trieben zu lassen. Der Weg wird sich finden. Primär würde ich gerne ein paar Schreine lösen, damit ich meine Lebensenergie steigern kann. Mit nur fünf Herzen lebt es sich ziemlich unsicher in Hyrule. Insgesamt konnte ich in der Umgebung dann noch vier dieser mini-Dungeons ausfindig machen. Drei davon sind bewältigt. Mit dem vierten geht´s beim nächsten Mal weiter. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe ziemlich viel erledigt, aber gleichzeitig verpufft dieses Gefühl angesichts der unfassbaren Größen von TodK.



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