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The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom - Reisetagebuch [5]

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Früher haben mich Sammelaufgaben in Open-World-Spielen oft genervt, doch in Tears of the Kingdom ist das plötzlich anders. Ich habe das Tempo massiv rausgenommen und lasse mich von der Welt treiben. Aktuell ziehen mich nämlich die Krog-Samen  in ihren Bann. Die Suche motiviert mich dazu, diese unglaublich vielfältige und detaillierte Welt wirklich kennenzulernen. Viele Samen entdecke ich organisch beim Herumlaufen, aber für den großen Überblick nutze ich inzwischen auch eine Karte. Dabei fasziniert mich, dass hinter vielen dieser kleinen Samen auch ein kleines Rätsel steckt – mal muss man klettern, mal etwas vervollständigen. Es ist wie eine Belohnung dafür, dass man die Augen offenhält. Inzwischen bin ich zurück zum Spähposten gereist und habe meine Beute eingetauscht. Das Ergebnis: neue Waffenslots im Inventar! Ein Segen, wenn man bedenkt, wie schnell die Ausrüstung in diesem Spiel zerbricht... Erst jetzt wird mir richtig bewusst, wie kleinteilig und tief diese Karte wirklich i...

Final Fantasy VII (PSX)

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  Erstveröffentlichung: 1997 Plattform: PlayStation Entwickler: Square Im Jahr 1997 erlebte das Genre der JRPGs eine Zäsur, deren Auswirkungen bis heute in der Industrie spürbar sind. Mit der Veröffentlichung von Final Fantasy VII vollzog das Entwicklerstudio Square (heute Square Enix) nicht nur den technologischen Sprung in die dritte Dimension, sondern etablierte das Genre endgültig als globalen Massenmarkt-Erfolg. Die Entstehungsgeschichte von Final Fantasy VII ist untrennbar mit dem damaligen „Konsolenkrieg“ verbunden. Nach einer langjährigen Exklusivpartnerschaft mit Nintendo entschied sich Square, die Serie nicht für das Nintendo 64, sondern für Sonys neue PlayStation zu entwickeln. Der ausschlaggebende Grund war das Speichermedium: Die CD-ROM bot mit 650 MB pro Disc (das Spiel erschien auf insgesamt drei CDs) den nötigen Platz für die ambitionierten cineastischen Visionen des Teams um Director Yoshinori Kitase und Producer Hironobu Sakaguchi. In Europa erschien der Titel im...

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom - Reisetagebuch [4]

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  Das Dorf der Orni bietet einen traurigen Anblick: Es liegt begraben unter Eis und einem unnatürlichen Schneesturm. Inmitten dieses Chaos erfahre ich von Tulin, dem ungestümen Sohn des Anführers Teba. Der kleine Kerl ist überzeugt, den Ursprung des Sturms gefunden zu haben, und begab sich alleine auf die Suche. Dem muss ich natürlich nachgehen. Also heißt es für mich: hinterher in die verschneiten Berge der Hebra-Nordspitze. Als ich Tulin schließlich hoch oben in den Bergen erreiche erreiche, schließt er sich mir an und es folgt ein weiterer Aufstieg. Der Gipfel der Berge ist nicht das Ende der Fahnenstange, sondern es folgt ein Jump & Run über den Wolken. Der Weg hinauf zu den Himmelsinseln fühlt sich fast schon wie eine Spezialwelt aus einem Super Mario -Spiel an. Es ist eine Kletterpartie, eine Mischung aus akrobatischen Sprüngen und dem geschickten Einsatz von Trampolinen, die uns immer weiter nach oben katapultieren. Besonders beeindruckend ist der letzte Abschnitt: Ich ...

Shining in the Darkness - Dungeon-Tagebuch [2]

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Mein Abenteuer im Labyrinth von Thorn nimmt an Fahrt auf. Vier Prüfungen stehen auf dem Programm, um meinen Wert als Held unter Beweis zu stellen. Den Anfang machten die Prüfung der Stärke und die Prüfung des Mutes . Mit dem Zwergenschlüssel in der Tasche öffneten sich Wege in Gebiete, die sich deutlich von den gemauerten Korridoren des Eingangs unterscheiden. Das Design wird hier organischer, aber auch tückischer. Besonders auffällig sind die Gänge, die mit einer Art Schleim oder dornigem Bewuchs überzogen sind. Jeder Schritt durch dieses Terrain kostet kostbare MP. Hier zeigt sich die gnadenlose Ressourcenverwaltung des Spiels: Ich nutze meine MP kaum noch für Angriffszauber. Jeder Punkt wird eisern für Heilzauber reserviert, da die Gegner stärker und aggressiver werden. Wenn die MP zur Neige gehen, befördert mich der rettende  Egress -Zauber zurück zum Ausgang, gefolgt von einem Rückzug in die Taverne. Dieses Pendeln zwischen Dungeon und Dorf ist der Puls des Spiels. Interessan...

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom - Reisetagebuch [3]

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  Es geht voran in Hyrule. Nein, ich habe nicht aufgehört, TodK zu zocken. Aber ich merke, für dieses Game muss ich mir Zeit nehmen und die habe ich nicht immer. Zudem ist es ein Spiel, dass ich gerne mit meiner Frau spiele, das heißt, sie muss also im besten Falle auch zeit dafür haben. TodK ist wie eine Auszeit. Wenn man mal raus muss, bietet sich dieses Spiel an. Jede Session ist wie eine eigene kleine Reise für sich und diesmal schickte ich mich an, in kühlere Gefilde aufzubrechen, wo es doch draußen im Reallife gerade endlich Frühling wird.   Zunächst hieß es: Zurück zu den Basics. Im Makurukis-Schrein habe ich ein wenig Bogenschießen-Training absolviert, um für die kommenden Gefechte sattelfester zu werden. Von dort aus ging es zurück zum Turm auf dem Tilio-Berg . Mein Blick richtete sich nach Nordwesten – in das verschneite Land der Orni. Jeder Zelda-Spieler weiß: Ohne Kälteschutz endet die Reise im Tiefschnee schneller, als einem lieb ist. Mein Plan stand fest: I...